Wenn Sie beispielsweise 12 vorne und 30 hinten haben, ergibt das ein Übersetzungsverhältnis von 2,5. Mit anderen Worten: Um das Hinterrad eine Umdrehung zu drehen, muss das vordere Kettenrad 2,5 Umdrehungen machen.
Wenn Sie nun wollen, dass das Moped schneller fährt, weil Sie das Gewicht ein wenig "kompensiert" haben, können Sie z.B. das vordere Kettenrad auf 13 ändern, was ein Übersetzungsverhältnis von 2,3 ergibt. D.h. das vordere Kettenrad muss sich 2,3 Umdrehungen drehen, um das Hinterrad eine Umdrehung anzutreiben. Das ergibt eine Geschwindigkeitssteigerung von (2,5-2,3)/2,3 = (ungefähr) 9 % bei gleicher Geschwindigkeit. Wenn Sie also vorher 30 km/h bei 8000 U/min gefahren sind, erreicht das Moped jetzt 30*1,09 = 32,7 km/h bei der gleichen Drehzahl.
Wenn Sie das vordere Ritzel nicht wechseln können, weil Sie bereits die maximale Größe haben, können Sie stattdessen ein kleineres hinteres Kettenrad verwenden. Wenn man in der Tabelle nachschaut, wie man mit einem 12er-Ritzel vorne eine Übersetzung von 2,3 erreicht, stellt man fest, dass man mit einem 27er- oder 28er-Ritzel hinten die gleiche Geschwindigkeitssteigerung bei der gleichen Drehzahl erreicht.
Sie können auch sehen, wie Sie das gleiche Übersetzungsverhältnis beibehalten können, wenn Sie auf andere Kettenräder sowohl vorne als auch hinten umschalten. Wenn Sie zum Beispiel bei einem Übersetzungsverhältnis von 2,5 vorne bis maximal 14 fahren können, müssen Sie hinten bis 35 fahren, damit der Motor genau so arbeitet wie bei 12/30.